Internationale Fachtagung: Aktuelle Entwicklungen in der Systemischen Therapie von Magersucht

22. März 2012, von 9.00 bis 17.00 Uhr
mit James Lock (USA), Roberta Milanese (Italien), Iris Seidler, Carmen Unterholzer und Stefan Geyerhofer

Was hat sich in den letzten Jahren in der Behandlung von Magersucht verändert? Was hat sich bewährt? Wie können wir KlientInnen, die sich magersüchtig verhalten, besser helfen? Bei unserer Fachtagung im März suchen und bieten wir Antworten auf Fragen wie diesen. Dazu haben wir zwei ExpertInnen aus dem Ausland eingeladen: James Lock aus Palo Alto und Roberta Milanese aus Mailand stellen ihre neuen Studienergebnisse vor, die Wiener KollegInnen berichten von ihren aktuellen Arbeiten und Erfahrungen. Ein abwechslungsreicher Fortbildungstag mit hohem Praxisbezug ist garantiert.

Programm:

  • 9.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung
  • 9.15 Uhr James Lock (USA) "Neuere Entwicklungen in der Therapie von Anorexia Nervosa"
  • 10.45 Kaffeepause
  • 11.00 Roberta Milanese (Italien) „Zur Evolution von Essstörungen: Was sich in der Diagnose und Behandlung von Magersucht über die letzten Jahre verändert hat.“
  • 12.30 Mittagspause
  • 14.00 Iris Seidler „Haltung als Intervention: Ein stabiles Gegenüber als Gegengewicht zum Verschwinden“
  • 15.00 Pause
  • 15.30 Stefan Geyerhofer „Vom Willen zu (Über)leben: Die Bedeutung des Externalisierens in der Therapie magersüchtiger Jugendlicher und ihrer Familien“
  • 16.00 Carmen Unterholzer „Ana Ex – Vier Jahre später: Erfahrungen mit einem systemischen Ansatz in der Prävention und Therapie von Magersucht“
  • 17.00 Abschluss

Achtung: Um einen möglichst praxisnahen Austausch unter KollegInnen zu ermöglichen, ist die TeilnehmerInnen-Anzahl begrenzt.
Tagunsort: Institut für Systemische Therapie, Am Heumarkt 9, 1030 Wien, Tel: 01 7143800, office@ist.or.at
Kosten: € 195,-
Anmeldung: telefonisch (01/7143800), per E-Mail (office@ist.or.at) oder mit unserem Anmeldeformular.

ReferentInnen:

James Lock, MD, Ph.D. Prof.

ist Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie am “Department of Psychiatry and Behavioral Sciences” an der “Stanford University School of Medicine”, Direktor der Kinder- und Jugendlichenklinik für Essstörungen. Dr. Lock hat über 200 Artikel und Bücher zum Thema veröffentlicht und ist mehrmals für seine klinische Arbeit und seine Forschung ausgezeichnet worden – darunter auch mit dem „National Institute of Health (NIH) Career Development Award“, dem „Mid-Career Award“ und dem „Family Foundation Award for Research Excellence“ in 2010.

Roberta Milanese, Dr.

Psychologin, Psychotherapeutin, Direktorin des Centro di Therapia Strategica (CTS) in Mailand, Lehrbeauftragte und Lehrtherapeutin für  Psychotherapie und Psychologie am CTS in Arezzo und am Psychotherapieinstitut in Padua, Autorin und Co-Autorin zahlreicher Bücher und Artikel über Essstörungen.

 

 

Stefan Geyerhofer, Adj. Prof. Mag.

Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut und Lehrsupervisor in der ÖAS, Mitbegründer des Instituts für Systemische Therapie (IST) in Wien und Adj. Prof. für Psychologie an der Webster University, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des „European Network for Brief Stategic and Systemic Therapy“; und Vorstandsmitglied des Psychosozialen Arbeitskreises für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen (PSAK). www.geyerhofer.com

Carmen Unterholzer, Dr.

Psychotherapeutin am Institut für Systemische Therapie IST in Wien, Lehrtherapeutin in der ÖAS, Literaturwissenschafterin und Erziehungswissenschafterin, von 1991-1999 Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck. Zusatzausbildungen: Poesie- und Bibliotherapie, Hypnotherapie, vielfältige Erfahrungen mit Gruppen als Leiterin von Selbsterfahrungsgruppen und Supervisorin von Gruppen.

Iris Seidler, Dr.med. Mag.phil.

Systemische Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin für Systemische Familientherapie an der la:sf, langjährige Mitarbeit in einer auf Essstörungen spezialisierten ambulanten Einrichtung; derzeit in freier Praxis tätig; Lehrbeauftragte der Universität Wien, der Universität Innsbruck und des Bundesinstituts für Sozialpädagogik.