Systemische Therapie bei Depressionen

Carmen Unterholzer

Laut Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Depression im Jahr 2020 nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Erkrankung sein. Frauen werden doppelt so häufig wie depressiv diagnostiziert wie Männer.

Wie sieht die klassische, depressive Dynamik aus, wie die dysfunktionalen kognitiven Schemata, wie lauten die selbsthypnotischen Imaginationen? Wie können wir in der Therapie diese Dynamiken, Schemata und Selbstsuggestionen als Ressourcen nutzen, wie KlientInnen dabei unterstützen, ihre helle Seite zu stärken, die düstere zu schwächen? Worauf müssen wir bei der Beziehungsgestaltung mit „depressiven KlientInnen“ achten? Welche systemischen Interventionen haben sich bewährt? Wie können wir den Wirkfaktor „Hoffnung“ – bei depressiver Klientel eine besondere Herausforderung – nicht aus den Augen verlieren?

Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des Seminars. Fallbeispiele, Demonstrationen und Übungen zu speziellen Techniken, die sich in der Arbeit mit depressiven Menschen als nützlich erwiesen haben, ergänzen theoretische Inputs.

Dr.in Carmen C. Unterholzer systemische Psychotherapeutin am Institut für Systemische Therapie (IST), Wien; Lehrtherapeutin für systemische Familientherapie (ÖAS), Weiterbildung in Poesie- und Bibliotherapie und in Hypnotherapie (nach Erickson). Autorin zahlreicher Fachartikel und von „Es lohnt sich, einen Stift zu haben. Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung“, Heidelberg, Carl-Auer Verlag 2017

Termine: Freitag, 13. September (Freitag 17.00 – 21.00), Samstag, 14. September 2019 (10.00-17.00)
Ort: IST – Institut für Systemische Therapie, Am Heumarkt 9/2/22, 1030 Wien
Kosten: € 290 (plus 20 % MwSt)
Anmeldung: www.ist.or.at.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und ersuchen um Überweisung der Kursgebühr spätestens 4 Wochen vor Seminarbeginn. Erst mit der Einzahlung Ihres Seminarbeitrags ist Ihr Platz reserviert.

Anmeldung: bitte bis spätestens einen Monat vorher mit unserem Anmeldeformular.